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Die Determinationshypothese nach Baerns (1991, siehe Personen) besagt, dass

Öffentlichkeitsarbeit die Themen und das Timing der Medienberichterstattung unter Kontrolle hat. (U4 K1.1 S13)

Nach Merten (2000) kann dies jedoch nur bedingt anerkannt werden. Journalisten sind weniger geneigt, Pressemitteilungen zu übernehmen, wenn diese eher krisenhaftere Themen und die Einstellung des Journalisten eher negativ ist. Schwachstelle (Merten): Beide Hypothesen (auch Intereffikationshypothese) betrachten die gegenseite Einflussnahme, lassen aber den Nutzen außer Acht.

Die Determinationshypothese ist dafür umso zutreffender, je

  • größer das verbreitendende Unternehmen ist
  • höher die Aktualität der Pressemitteilung ist
  • monopolartiger der Zugang zur Nachricht ist
  • schwächer die konkurrierende Ereignislage ist
  • glaubwürdiger das Unternehmen ist
  • weniger krisenhaft das Thema ist (U4 K1.2 S14).

siehe auch: