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Impression Management (IM) befasst sich mit strategischer Selbstdarstellung (U6 K8 S98ff.) und kann sowohl durch eine Person, als auch durch ein Unternehmen (Organisation) umgesetzt werden.

Personen Bearbeiten

auch Reputationsmanagement

  • Eindruck, den jemand auf andere macht

-> steuern

-> kontrollieren

  • entsteht ständig in sozialer Interaktion

-> bewusst

-> unbewusst

-> auf sprachlicher

-> und nicht-sprachlicher Ebene

Selbstbild und Fremdbild müssen für eine erfolgreiche Selbstdarstellung übereinstimmen. Dies kann erreicht werden durch

  • Selbstkontrolle
  • klares Rollenverhalten
  • Analyse des sozialen Umfeldes
  • individuelle Ausstrahlung

Prinzipien zur Vermittlung glaubhafter Eindrücke :

  • Übereinstimmung verbaler und non-verbaler Kommunikation
  • ehrlich wirken
  • Selbstdarstellung nicht als bewusster Akt
  • ...

Taktiken und Strategien zum Impression Management siehe U6 K8.1.2 S100. Taktiken dienen eher dem kurzfristigen IM, während Strategien langfristig ausgelegt sind. Beides wird differenziert in assertive (auf sich bezogen ) und defensive (auf externe Faktoren bezogene) Techniken. Beispiele für assertive Techniken:

  • Einschmeicheln
  • Self-Promotion
  • Selbstwerterhöhung

Beipiele für defensive Techniken:

  • entschuldigen
  • rechtfertigen
  • abstreiten
  • andere abwerten

Assertive (a) und defensive (d) IM-Strategien sind

  • sich als attraktiv (a), glaubwürdig (a) und offen (a) präsentieren
  • sich als abhängig (d) darstellen und seine Schwächen unterstreichen (d)

Für eine erfolgreiche Selbstdarstellung sind unerlässlich:

  • ein hohes Maß an Selbstkontrolle
  • ein klares, eindeutiges Rollenverhalten
  • eine Analyse des sozialen Umfeldes
  • eine individuelle Ausstrahlung

(U6 K8.1 S98ff.)

Organisationen Bearbeiten

Bisher nur wenig erforscht, aber Corporate Identity ist im Impression Management begründet. Durch IM nähert sich das Selbstbild eines Unternehmens dem gewünschten Fremdbild. Das Impression Mangement des Unternehmen ist die kommunikative Strategie, die es betreibt, um sich bestimmten Zielgruppen zu präsentieren. Basis:

  • festgelegte Unternehmensphilosophie
  • langfristige Unternehmenszielsetzung
  • defniniertes Soll-Image

(U6 K8.2 S103ff.)

Ziel des strategischen IM ist auch, das Image aufzubauen, zu erhalten und zu verändern. Bei Schädigung des Images ist dieses zu verteidigen und Missverständnisse sind auszuräumen. Ziel ist auch, unerwünschte Bilder bei den Zielgruppen zu vermeiden. Neben der Erstellung und Erhaltung eines positiven Images sollen die Zielgruppen an das Unternehmen gebunden werden.