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Beschreiben das Handeln von Journalisten.

Vier Modelle laut Siebert:

  • autoritäres Modell
  • liberales Modell
  • sozialverantwortliches Modell
  • Presse in totalitären Staaten

Autoritäre Modelle und totalitäre Staaten zielen meist auf ein propagandistisches Modell ab (Beispiel DDR), in dem keine Unternehmens-PR erforderlich ist.

In demokratischen Gesellschaften hingegen steht dem Unternehmen frei, PR zu betreiben und dem Journalisten, diese PR für seine Zwecke zu nutzen. Klassisch sollte hierbei eine Win-Win-Situation herauskommen (auch U4 K1.2 S16). Das Mediensystem kann hierbei in eine spezifische Abhängigkeit geraten, was Baerns als Determination bezeichnet. Bentele/Liebert/Selling schlagen stattdessen Intereffikation vor, die eine wechselseitige Abhängigkeit beschreibt. Die Begriffe schließen sich aber nicht aus. Die PR ist dem redaktionellen Handeln temporal vorgeordnet.

Während PR-Schaffende die Recherche und Erstselektion vorort übernehmen, befassen sich Journalisten aus systemischer Perpektive mit der Zweitauswahl, sie selektieren also die selktierten Informationen. Der Wahrheitsbegriff löst sich weiter auf, PR und Journalsimus wchsen weiter zusammen (und bilden stärker einen Symbiose).

(U3 K2.3 S59f. )