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Wirkung von Kommunikation ist herkömmlich definiert als Veränderung von kognitiven/emotiven (U5, K2.1, S37). Die Problematik liegt allerdings darin, zu bestimmen, WAS diese Veränderung verursacht hat. Wirkungen beruhen auf der wirklichkeitserzeugenden Funktion der Medien (U5, K2.3, S46).

Als kommunikative Modi zur Erzeugung von Wirkung gelten (U2):

  • Argumentation
  • Überredung
  • Überzeugung
  • Propaganda

Klassisches Wirkungsmodell: Stimulus-Response-Modell (U5 K2.2 S37), aber:

Widerlegung des Stimulus-Response-Modells:

  • Wirkungen beruhen auf Reflexivität, nicht auf Kausalität. Sie fungieren als selbstselektive Auswahlkriterien und führen ins Bewusstsein, was dorthin gelangen soll (Kognitives Konstrukt) (U5 K2.2 S39). Große Wirkungen gehen nicht vom Stimulus aus, sondern von der Orientierung an anderen (U5 K2.2 S40).
  • Durch die Selektivität des Individuums wird die Proportionalität des S-R-M außer Kraft gesetzt. Jeder entscheidet selbst kognitiv, was er wahrnimmt.
  • Die Wirkung wird im Kopf des Rezipienten durch Auswahl und Kognition konstruiert, was die Transitivität des S-R-M widerlegt.

Der Stimulus bleibt allerdingt mit seiner Botschaft der Auslöser, bzw. die Ursache der Wirkung beim Rezipienten.

Die Wirkung der Kommunikation muss sich als Folge der Veränderung der Gesellschaft (sozialer Wandel U10 K1.1 S7) mit verändern (U5 K2.3 S47).

Wirkungsansätze (U5 K2.4 S53) können sein

  • lineare Ansätze
  • reflexive Ansätze

Kritik Bearbeiten

  • unzureichende theoretische Ansätze
  • Methoden der Messung von Wirkung

siehe auch: